Produktionen

"Ist Shakespeare tot?"

 

Dauer: 70min ohne Pause

Deutschsprachige Erstaufführung zum Shakespeare-Jahr 2014

Wer steckt hinter dem Namen Shakespeare? War William Shakespeare wirklich dieser unübertroffene Poet? Oder war es doch nur ein Deckname? Ein Pseudonym? Gregor Eckert nimmt den größten Dichter aller Zeiten ins Visier und entwickelt ein geballtes Plädoyer ganz im Sinne von Mark Twains letztem Buch „Is Shakespeare Dead?“  mit dem provokativen Fazit: Der Mann aus Stratford hat keine Zeile des ihm zugeschriebenen Werkes selbst verfasst. Der Urheber-Streit um William Shakespeare, Grundlage zu Roland Emmerichs Kinofilm: „Anonymus“, geht zum 450 Geburtstag von William Shakespeare in eine neue Runde.

Die Thesen sind starker Tobak für alle Shakespeare-Puristen,  denn der „Lümmel aus Stratford“ hat womöglich tatsächlich nur „seinen Job gemacht“ und seinen Namen verliehen zugunsten der Anonymität eines Anderen, oder, laut Henry James für den „größten Betrug, dem die geduldige Welt je ausgesetzt war“.

 

Gestatten! - Mark Twain

Dauer: 120min

"Gestatten! - Mark Twain" ist ein biographisches Solo-Stück über das abenteuerliche Leben des großen amerikanischen Humoristen Mark Twain. Auch  in Deutschland erfreuen sich seine Werke, allen voran Tom Sawyer und Huckleberry Finn ungebrochen großer Beliebtheit.  Der rastlose Autor, der eigentlich Samuel Langhorne Clemens hieß, verbrachte über 10 Jahre seines Lebens in Europa, u.a. in Deutschland, Frankreich, England, Italien, Österreich und in der Schweiz. In späteren Jahren war er auf dem gesamten Globus unterwegs, als Bühnen-Entertainer, der  mit frei gehaltenen, humoristischen Vorträgen sein Publikum begeisterte. Der Nachwelt hat er in seinen Werken eine tiefgründige  Art des Lachens hinterlassen. Eine ironische  Sicht auf Erfahrungen in dieser Welt, die ohne dieses Lachen schwer zu ertragen wären. Mark Twain war aber nicht nur nachdenklicher und scharfzüngiger Schriftsteller mit großem Einfühlungsvermögen in die Welt von Kindern und Jugendlichen. Er war ein Kosmopolit und gilt als Begründer der amerikanischen Literatur.

 Der Schauspieler Gregor Eckert lässt den Charakter Mark Twain wieder lebendig werden. Bei einer guten Zigarre und einem noch besseren Glas Bourbon  serviert er in "Gestatten! - Mark Twain"  heitere Anekdoten und  abenteuerliche Geschichten  aus einem faszinierenden Leben. Er schlüpft in die Rollen seiner Romancharaktere. Mit dabei natürlich Huckleberry Finn, der alte Simon Wheeler mit dem berühmten Springfrosch von Calaveras, und das französische Duell. Er philosophiert über amerikanische Heuchelei, schimpft über die deutsche Sprache, Richard Wagner, die Franzosen, über Himmel, Tod und Teufel. All das in gepflegter Plaudersalon-Atmosphäre des ausgehenden 19. Jahrhunderts,  höchst anregend und amüsant, für alt und jung. – Eine lebendige Begegnung mit Mark Twain.

 „Ich kam im Jahre 1835 zur Erde,  zur gleichen Zeit, wie Halleys Komet. Im nächsten Jahr wird dieser zur Erde zurückkehren. Ich rechne damit, mit ihm gemeinsam auch wieder verschwinden zu dürfen.  Sollte das unterbleiben, so wäre dies die größte Enttäuschung meines Lebens. Vermutlich hat sich der allmächtige gedacht: „Diese beiden komischen Käuze! Sind sie zusammen gekommen, so sollen sie auch zusammen wieder verschwinden.“  (Mark Twain)

 

Der Kontrabaß

von Patrick Süskind

Dauer: 90min

Dem Autor Patrick Süskind, der u.a. auch den  Roman "Das Parfüm" geschrieben hat, ist mit dem Theaterstück "Der Kontrabaß" eine berührende, aber gleichzeitig urkomische Komödie gelungen. Dieser Klassiker unter den Einpersonenstücken wird seit Jahren erfolgreich an allen deutschsprachigen Bühnen gespielt und ist längst nicht nur Insidern  als ein Kultstück bekannt.

Er hasst Wagner, unterschlägt dementsprechend gerne ein paar Noten,  findet Dirigenten  überflüssig und kämpft mittels Bier gegen den Feuchtigkeitsverlust und den Orchesterfrust: Wir begegnen einem Kontrabassisten eines Staatsorchesters in seiner schallisolierten Wohnung. Hier erklärt er gerne mit Unterstützung eines Plattenspielers in aller Ausführlichkeit sein Instrument. Sein Fazit: „Der Kontrabaß ist das schrecklichste, unhandlichste und uneleganteste Instrument,  das je erfunden wurde. Ein Waldschrat von Instrument,…“ mit dem ihn eine regelrechte Hassliebe verbindet. Der Zuschauer merkt jedoch bald, dass das Hauptinteresse  des einsamen Musikers der jungen Sopranistin Sarah gilt, auf die er alle seine Gefühle projiziert. Ein unerhört komisches und zugleich tiefsinnig klares Wechselspiel aus Mitgefühl und Lachen.

Das 1981 mit Nikolaus Paryla im Münchner Cuvilliéstheater uraufgeführte Theaterstück wurde schlagartig zu einem riesigen Theatererfolg und zum meistgespielten Stück des Jahres.

Man muss lange suchen, bis man einen deutschsprachigen Autor findet, der so viel Geist und Witz in 90 Minuten Ausstattungs- und Handlungslosigkeit zu legen vermag wie Patrick Süskind. Ein Kontrabassist, der mit seinem Instrument, der Orchesterwelt und diversen Komponisten und Dirigenten abrechnet - und letztlich mit sich selbst.

 

Münchhausen

Neue Produktion 2013 für Dinner-Shows, Mühlen und Gasthäuser:

Dauer: 80min

Er war ein Freund der Wahrheit. Wie wurde aus einem Mann, der ein so unscheinbares und unbescholtenes Leben geführt hat diese einzigartige und unvergleichliche Heldengestalt des Lügenbarons von Münchhausen? Seine Abenteuer und "Stückchen"  sind noch heute, nach über 200 Jahren ein Bestseller. Aber hatte dieser Hieronymus daran wirklich einen so großen Anteil? Gregor Eckert  befasst sich in seinem neuen Soloprogramm „Münchhausen“ kurz und würzig mit dem derzeitigen Stand  Erkenntnisse, und besucht alsodann den ehrwürdigen Baron in dessen eigenem Hause.

Der Zuhörer taucht ein in eine virtuos dargebotene Live - Hörspiel - Performance mit drei verschiedenen Rollen,  einer Handvoll Requisiten nebst untermalenden Geräuscheffekten zu den beliebtesten haarsträubenden Anekdoten des wohl lustigsten Blaublüters aller Zeiten. Mit dabei natürlich unter Anderem auch die Kanonenkugel, der achtbeinige Hase und der echte Tokajer der österreichischen Kaiserin Maria Theresia. Na denn, Prost!

 

War das jetzt schon Sex?

Frauen, Familie und andere Desaster

 Komödie von Peter Kube nach dem Roman Stefan Schwarz mit Gregor Eckert

 

Ein mittelgroßer Mann erklärt Ihnen die mittelgroßen Probleme seiner Welt, die da wären Sex und andere Termine: Wenn Sie Ehemann und Vater werden, treten Sie in eine Art diensthabendes System ein, gegen das sich der offizielle Anspannungsgrad der NATO – Luftraum-Überwachung wie eine gottverdammte Kiffer-Runde ausnimmt. Was tun beispielsweise, wenn dringender Paarungswunsch besteht? Welche Faktoren sind entscheidend? Wann sind die Bedingungen günstig? Warum sollte am 14. Tag des monatlichen Zyklus deiner Frau dein Sohn niemals seinen Turnbeutel vergessen, insbesondere wenn man irgendwann auch ein zweites Kind möchte? Und woher kommen die vielen Partikel des Wahnsinns, die es auch in der allerbesten Mann-Frau- Beziehung gibt? 

Doch Achtung: Dieser Abend ist kein Ratgeber, man kann nicht lernen, wie man irgendwas richtig macht. Man kann aber lernen, wie man wenigstens nach außen hin möglichst lässig rüberkommt, wenn man wieder alles falsch gemacht hat.

 Der Autor Stefan Schwarz bestreitet im "Magazin" eine monatliche Kolumne über das letzte Abenteuer der Menschheit, die Familie. Mit seinen Geschichten hat er es zum absoluten Liebling der Leser gebracht. Gregor Eckert hat sich bereits im wirklichen Leben auf dieses  Abenteuer eingelassen, - und nun auch auf der Bühne.  Ein Theaterabend, der es in sich hat – eine kluge Theaterkomödie über einen Mann dieser Zeit.